Montag, 30. April 2012

Butthole Surfers

Ich liebe die Butthole Surfers. Ich habe sie schon immer geliebt und habe nicht die geringste Ahnung, warum ich nicht eine Schallplatte von ihnen besitze und als CD auch nur die kommerziell zwar erfolgreiche Donovan Coverversion von The Hurdy Gurdy Man, musikalisch aber meines Erachtens eine eher langweilige Nummer, die so gar nicht das "Potenzial" wiederspiegelt. Vielleicht waren die Platten damals ganz schön rar und nicht wie heute an jeder Ecke (sprich Download) zu bekommen. Es könnte aber auch gut angehen, dass ich einfach nur gepennt habe und mir meine Lieblingsplatte auf Tape gereicht hat. Eigentlich müsste ich diesen Post zum Anlass nehmen, ein paar Leuten mal eine E-Mail zu schreiben, ob sie nicht so langsam mal alt genug sind und bereit wären, sich von ihrem Vinyl zu trennen. Bin gerade mal am surfen, was es bei youtube so alles gibt. Krass, selten eine Band gesehen, die so viele komplette Konzerte online gestellt hat. Fangen wir doch einfach mal mit einem guten Video an:
Weiter gehts mit dem Texas Bar-B-Que-Movie. Das Teil gibt schon einen guten Einblick in die kranken Köpfe der Amis. Krass. Ruhig mal bis zum Ende durchhalten: 
Hier kann man sich die Jungs mal aus der Nähe angucken. Ich hab noch irgendwo ein altes VHS-Tape mit dem Interview und dem Konzert, zu der Zeit mit zwei Schlagzeugern:
Live im CBGB:
Beste Platte von 1983; ist ja bald wieder Kindertag ;-)
Jeder Song ein Hit!

Sonntag, 29. April 2012

Historischer Jahrmarkt (Freilichtmuseum Domäne Dahlem)



Was für ein schönes Wetter an diesem Wochenende. Ob es weiterhin so schön bleibt? Erstmals in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs gewesen und Karl Otto war es schon zu warm. Neben Fußball- und Spielplatz gab es dieses Wochenende einen Ausflug in das Freilichtmuseum Domäne Dahlem. In den vergangenen Monaten hatte ich immer mal wieder gelesen, dass dort, insbesondere in der Weihnachtszeit, kinderfreundliche Veranstaltungen zu besuchen sind. Also samt Schwiegermutter alles eingepackt und ab die Post. In Dahlem wars dann auch richtig schön kleinstädtisch und als wir auf dem Fahrradweg gelaufen sind, hat sich der Biker auf meine Entschuldigung hin doch glatt ebenfalls entschuldigt und gesagt, dass er auch warten kann. In unserer Area undenkbar, wo einen die Wüteriche auf ihren Hochgeschwindigkeitsdrahteseln regelmäßig in Grund und Boden motzen; auch auf dem Fußgängerweg haha. Für nur zwei Euro Eintritt gabs mal wieder eine kleine Zeitreise mit Riesenrad, Dosenwerfen, Kettenkarussell und Stelzen laufen. Nach hinten raus dann Wiesen mit Kühen und Pferden und inzwischen auch wieder Käfern, Fliegen und Mücken. Der Kleene hat sich gefreut und wir hatten ebenfalls unseren Spaß.

Freitag, 27. April 2012

Useless Piece Of Shit (Live/1984)


Historisches Kinderfest - Krongut Bornstedt (Potsdam) - 21.04.12

Zwischen Trash- und Deathmetal ging es mit der Familie bei strahlendem Sonnenschein auf Ausfahrt zum Kinderfest auf das Krongut Bornstedt in Potsdam. Sich am späten Vormittag mal auf einen Traktor setzen und beim Flammkuchen die Seele baumeln lassen hat schon was. Es gab Bogenschießen, Kindertheater, Gaukler und abschließend noch ´ne Band die mit einer ordentlichen Portion DUB ihre altertümliche Musik in meinen Ohren richtig gut klingen lassen hat. Aber seht selbst:


Black Breath (USA) - 21.04.2012/Berlin (Festsaal Kreuzberg)

Am Tag nach Reactory und Post-War Perdition ging es in den Festsaal Kreuzberg, wo neben Christian Mistress und Tormented (beide verpasst) BLACK BREATH aus den Staaten auf der Bühne standen. Kannte alle Bands nicht, aber da es sich so ergeben hat und ich den Weg über die Gästeliste nicht ausschlagen konnte, rein in die dunkle Höhle und mich über die Lokalität gewundert, denne eine Nummer kleiner hätte auch gereicht. Andererseits vielleicht aber genau richtig, weil ich mich nicht mehr entsinnen kann, dass ich auf einem Konzert gewesen bin, wo es so verdammt laut war. Wenn ich meine Stöpsel nicht dabei gehabt hätte, wäre es für mich unmöglich gewesen, mir die Show anzusehen. Auf der Bühne 5 Amis (bis auf den Schlazeuger alle mit Matte), die ordentlich die Birne geschüttelt haben. War mir insgesamt eine Spur zuviel Metal und die Songs viel zu lang. Konnte das noch nie gut haben, wenn erst vier Minuten rumgedödelt wird, bis es dann endlich zackig weitergeht. Will Black Breath auch nicht verreißen; das war schon ein ziemliches Brett was die Amis abgeliefert haben. Ich bin nur einfach nicht die Zielgruppe.

Berlin Style - Vol. II

Heute mit dem Auto im Wedding unterwegs. Plötzlich kommt von rechts ein Kleinwagen auf die Straße gefahren und versperrt mir komplett die Spur, weil sie den Gegenverkehr abwarten muss. Dem ersten Auto das kommt zeigt sie den Mittelfinger, zieht dann an ihrer Fluppe und brettert los. Augen auf im Straßenverkehr. Nicht schlecht war auch der ältere Herr, der mit seinem Wagen vor mir in Mitte in der Parklücke stand. Ich ein wenig zu früh und noch im Auto gewartet. Steigt der Mann aus, öffnet seine Heckklappe und hat den gesamten Kofferraum voller Autopolituren und Lappen. Er schnappt sich dann sein Material und fängt an, die Scheiben von innen zu putzen. Klarer Fall von Putzzwang.

Mittwoch, 25. April 2012

Reactory (Berlin) + Post-War Perdition (Berlin), 20.04.12 (Schokoladen)

Des einen Freud ist des anderen Leid. Da die kontinuierlichen Anzeigen seitens Anwohner des Schokoladens dazu geführt haben, dass mit Live-Musik schon um 22.00 Uhr Feierabend sein muss (da haben wir es in der KvU mit 24.00 Uhr eigentlich noch recht einfach) und die Macher/innen es sich glücklicherweise nicht nehmen lassen, auf Live-Musik zu verzichten, beginnen die Konzerte jetzt eben früh, sprich gegen 20.00/20.30 Uhr. Die Alternative für diesen Abend (in jungen Jahren hätte ich natürlich beides mitgenommen und mir im Anschluss noch die Frogrammers im KomaF angesehen) war das Konzert von Growing Movement und Sheer Terror in Kreuzberg. Da das mit der Rückreise in den Prenzlauer Berg nachts dann aber auch immer seine Zeit dauert und REACTORY sowieso die bessere Band ist, ging es für nen schmalen Taler frühzeitig in den Schokoladen. Los gings mit Post-War Perdition, die Death Metal gespielt haben. Kann man sich hier angucken/anhören:

Post-War Perdition:

Im Anschluss dann mein zweites Konzert von REACTORY. Eine wilde Rotte von Berliner Szene Urgesteinen, die erneut die Zeitmaschine angeschmissen haben. Ich fühl mich erinnert an Nuclear Assault, Exodus, Megadeath, D.R.I. usw., an meine Konzertbesuche im Docks in Hamburg, Pogo, Stagediven, lange Autobahnfahrten in der Nacht zurück und mir wird ganz warm ums Herz. Thrash Metal 2012 perfekt umgesetzt, soviel Spaß hatte ich zuletzt bei Municipal Waste, die das auch ziemlich gut umsetzen.
Die inzwischen gut 40 Anwesenden hatten ebenfalls ihren Spaß und wenn man mal davon absieht, dass ich normalerweise um die Uhrzeit noch keinen Schritt vor die Tür gemacht hätte, gabs an der Stimmung nix zu meckern. Reactory haben abgeliefert und mit ihrem neuen Song "Killed by Thrash" (siehe nachf. Video Nr. 2) zum Abschluss meinen persönlichen Hit rausgehauen. Wo ist die verdammte Platte oder wenigstens eine Single??? Was soll ich zuhause mit einem Aufkleber ich brauch das scheiss VINYL! ;-)

Reactory:



 Reactory Videos:





Der Schokoladen ist übrigens endgültig gerettet. Meinen Glückwunsch!


Montag, 23. April 2012

4. Mopstreffen "Mopslauer Berg"

Endlich haben wir uns mal wieder zum Mopstreffen verabredet und sind zwei Stunden durch den Hundeauslauf in Arkenberge geschlendert. Der absolute Hingucker war "Alfi" (8 Monate), aber Willi mit seinen betuchten neun Jahren ebenfalls extrem süß. War so eine richtig schöne Mopsrotte...




 Willi + Alfi

Keith Richards Overdose (F) + Deluded, 26.05.2012 Karneval der Subkulturen

KvU goes Kopi:


Sonntag, 22. April 2012

Die Nacht des Zorns... (Fred Vargas)

Gerade das neue Buch von Fred Vargas gelesen. Folgender Satz ist hängen geblieben:

Das wirkliche Leben ist, zugegeben, ein Haufen Scheiße, Niedertracht und Mittelmäßigkeit, darüber sind wir uns einig. Aber wir sind nun mal gezwungen da hindurchzuwaten. Gezwungen.


Dienstag, 17. April 2012

Schneverdingen

Total cool dieses kleine Heidedorf mit seinen Bauernhöfen, den Kühen, Hühnern, Pferden, Hunden, Katzen, der schönen Natur, Oma + Opa, den großen Spielplätzen...

Übernachtung incl. Frühstück im Hause möglich...

So war das damals. Eine verdammt gute Mischung aus Punk und Hardcore Bands für wenig Deutschmark und wer von außerhalb kam, konnte im Jugendzentrum pennen und bekam vor der Abreise noch ein Frühstück serviert:
                                                      (Schädelspalter/Stadtmagazin/Hannover)

Heide Revival 1993

Die Fotos sind so krass. Wir waren keine Punks sondern verdammte Hippys. Inzwischen eine längst vergessene Epoche. Aber wer hätte damals darauf gewettet, dass S. und ich mal heiraten werden. Es sieht ja alles danach aus, als wenn es eine Neuauflage des Festivals/Heiderevivals geben wird...