Montag, 21. Mai 2018

No Class - Painted in a Corner LP out now!

NO CLASS gründeten sich vor einigen Jahren in Neuseeland, haben aber irgendwann nach Melbourne/Australien rübergemacht, viele Auftritte gespielt und jetzt endlich erscheint ihre erste LP. Gut für "uns", denn der Sänger, der auch eine Zeit lang in Hamburg gelebt hat, konnte seine Kontakte nutzen und hat ein Label in Deutschland gefunden, welches die Platte "Painted in a Corner" rausbringt. Contra Records ist zwar nicht so meins, aber wer soll den astreinen Oi-Pub-Punk in Tradition von Rose Tatoo und Cockney Rejects sonst machen. In Neuseeland gibt es zum Beispiel nicht mal mehr eine Plattenpresse. Im schlimmsten Fall werden die Platten aus Europa eingeführt, um sie dann mit einem horrenden Porto versehen als NZ-Importe wieder zurück zu schicken. Jetzt ist das Album also draußen und in Deutschland mit dem ganzen Preorder limitierter Coverfarbe schnickschnack via CONTRA Records zu bekommen (siehe nachfolgenden Link). Einer wird sich daran allerdings nicht mehr erfreuen können, denn der Basser hat sich kurz vor dem Erscheinen des Albums das Leben genommen. Die Tragik ist nicht in Worte zu fassen und deswegen lasse ich das jetzt auch lieber. Die Band hat sich entschlossen weiter zu machen und wird aller Voraussicht nach 2019 nach Europa kommen und dann selbstverständlich auch in Deutschland einige Konzerte spielen.



Anhören hier:  https://soundcloud.com/no-class-679731816

Infos hier: https://www.facebook.com/NoClassoz/

Kaufen hier:  https://www.contra-net.com/de/bandmerch/no-class-aus.html












Freitag, 18. Mai 2018

Life In The Dead Zone | Christchurch/New Zealand 2018 / First Episode

. A mocumentary about a pest control officer operating in zombie infested Kitworth, which is actually Christchurch red zone. Der neue heisse Scheiss aus Neu Seeland. Es gibt so viel Mist im Internet, da hat uns das gerade noch gefehlt. Die komplette erste Staffel.






NEW ZEALAND CLASSICS No. 3: Captain's Log - Connexxxions

Heute ein echter Geheimtipp: Captain´s Log aus Roturua. Man spürt förmlich wie viel Spaß die Jungs dabei hatten, diesen Clip zu machen.

Feel The Darkness


Donnerstag, 17. Mai 2018

Slayer Final World Tour 2018

Jetzt ist es an der Zeit, die Helden sind müde. Bandinterne Streitigkeiten sollen ebenfalls ein Thema sein, aber was solls, SLAYER haben doch gut durchgehalten. Nun also die Abschlusstournee und die vorerst letzten Shows. Natürlich keine drei Konzerte sondern noch einmal um die ganze Welt und wer will es ihnen verübeln; viele Fans freuen sich sicherlich drauf und nutzen ihre Chance, ihre Helden noch (einmal) live zu erleben. Wenn ich mir das Video von dem ersten Konzert ihrer Abschlusskonzerte in San Diego/U.S.A. allerdings so ansehe und das gar nicht mal in voller Länge - durchskippen reichte mir völlig aus, dann fühle ich mich nur in meiner Wahrnehmung bestätigt, dass die Luft schon länger raus ist. Auf die Musik an sich möchte ich hier gar nicht näher eingehen, wer über mehrere Platten hinweg gleich zu Beginn seiner Schaffensphase ein so unbeschreiblicch hohes Output hatte und ein ganzes Genre geschaffen und für sich auf Ewigkeit an der Spitze besetzt hat, dem fällt es sicherlich nicht leichter in all den Jahren weiterhin so gute Songs zu schreiben. Selbst das haben SLAYER aber teils geschafft und einige neuere Platten sind echt gut geworden, aber schon vor gefühlt 10 Jahren, wo ich sie zum letzten Mal in Berlin live sah, war nach der Hälfte des Sets bei mir klar, dass sie an ihre Grenzen gestoßen sind und aus welchen Gründen auch immer live die Power von früher nicht mehr transportieren können. Und auch das war und ist okay für mich, mein Respekt bleibt. Vielleicht sind es, was mich betrifft, auch immer wieder nur diese riesigen Bühnen und der immer gleich klingende bollerige Livesound der mich bei solchen Veranstaltungen etwas unglücklich nach dem Konzert zurücklässt. Dieses SLAYER Konzert vor 10 Jahren oder wann auch immer war jedenfalls der Grund, warum ich mir seit dem, abgesehen von Festivals, keine Großraumkonzerte mehr angesehen habe (mit Ausnahme von DUB FX weil ich ihn unbedingt einmal live erleben wollte und er auch nach jahrelangem campieren in Fußgängerzonen dort einfach nicht aufgeschlagen ist). Okay, jetzt fällt mir eine weitere größere Show im Berliner ASTRA ein, aber da wäre ich ohne die Jungs auch nicht hingegangen. Drauf geschissen, jetzt also noch einmal SLAYER. In Deutschland kosten die Konzerte inzwischen 80 bis 95 Euro zuzüglich der diversen Gebühren, also um die 100 Tacken und damit das Doppelte als die von mir gesehene Show. Selbst aus purer Nostalgie bin ich nicht mehr bereit, eine solche Summe für diese Band in die Hand zu nehmen. Da würde ich mich nur lange Zeit drüber ärgern und darum behalte ich SLAYER so in Erinnerung wie ich auf meinem ersten Konzert in der Music Hall in Hannover ordentlich blaue Flecken aus dem Pit mit nach Hause brachte oder eben das schlicht geniale Konzert (man könnte schon fast sagen Clubshow) im Hamburger Docks etliche Jahre später.


Mittwoch, 16. Mai 2018

Sum 41 - Fatlip

Von 2002. Mensch, wie die Zeit vergeht. Ich fand das Lied immer super. Höre die alten Sachen gerade wieder verstärkt. Papa Roach, Limp Bizkit, Blink 182, Alien Ant Farm, Good Charlotte, Green Day, Offspring, Bloodhound Gang, Kid Rock... die Liste ist endlos. War zwar irgendwie alles ohne Inhalt (unpolitisch macht Hirntot!), aber partytauglich.

Dienstag, 15. Mai 2018

Bowie in Dub (Dub Remix Album)

Ich bin immer noch etwas hin- und hergerissen von den Dub-Remixen. Ein Problem für mich ist, dass der Gesang zu weit im Fordergrund steht. Die Mischung aus Entfremdung und Wiedererkennungswert stimmt aber noch, so dass ich die Songs von "Black Market" aus Los Angeles in den letzten Tagen immer mal wieder durchlaufen lassen habe. Sowieso passt DUB gerade wieder mal ganz hervorragend in mein musikalisches Leben. Black Market hat auch noch Sachen von The Clash und den Beach Boys gemixt, aber mir persönlich gefallen die TWIN PEAKS Dubs aktuell am besten.



BLACK MARKET STREAM: https://blackmarketdub.bandcamp.com/